Blattgold

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Kühberg in St. Peter

Westlich von St. Peter i.S., dem Blumendorf Europas, erhebt sich der Kühberg. Von ganz oben hat man eine herrliche Aussicht auf die Koralpe und den Dämmerkogel im Westen. Richtung Osten und Süden reicht der Blick bis zur Staatsgrenze nach Slowenien. Die ersten, welche auch nach St. Peter den Weinbau brachten, waren wahrscheinlich die Römer. Verschiedene Herrschaften, wie die Limberger, die Fam. Lichtenstein oder sogar das Bischoftum Salzburg entwickelten den Weinbau in unserer Region weiter. Kirchlichen Aufzeichnungen sind zu entnehmen, dass der Pfarre St. Peter um 1760 drei Winzereien gehörten welche Steuern zahlen mussten. Einer der größten Förderer des steirischen Weinbaues in St. Peter war aber sicherlich Erzherzog Johann. Er kaufte 1840 das Schloß Stainz und machte einen Musterbetrieb daraus. Dort ermöglichte er auch den Bauern davon zu lernen. Ein weiteres Indiz für die Wichtigkeit des Weinbaues in St. Peter war sicherlich   auch die   Fassbinderei Eibinger. Denn, wo viel Wein ist, braucht man auch viele Fässer.

fotomuskateller

Unser Weingarten am Kühberg setzt sich aus 3 verschiedenen Pachtgrundstücken zusammen. Im Winter 2008 legten wir mit kleineren Geländekorrekturen den Grundstein für eine ökologische Weingartenfläche. Wir entschieden uns 2 verschiedene Sorten zu pflanzen. Aufgrund der Lage und der Bodenbeschaffenheit war für mich klar, dass der Gelbe Muskateller perfekt dorthin passt. Wie man sieht, hat es sich bewährt. Die ersten drei Ernten dieser Riede haben herrliche Weine entstehen lassen, die durch Duft und Frucht bestechen. Auf der zweiten Hälfte entschieden wir uns für „Schilcher-Stöcke“. Auch dies hat gezeigt, dass sich eine genaue Bodenuntersuchtung und eine Wärmemessung bezahlt machen. Von der ersten Ernte an haben wir am Kühberg stehts Schilchertrauben im Spätlesebereich ernten können.